Iran weist Beteiligung an Kämpfen im Jemen zurück

Am heutigen Dienstag hat das iranische Außenministerium entschieden die Vorwürfe zurückgewiesen, dass Iran in die Kämpfe im Jemen verwickelt sei. Esmaeil Baqaei, der Sprecher des Ministeriums, erklärte gegenüber Journalisten: „Iran mischt sich nicht in die Angelegenheiten des Jemen ein.“ Diese Äußerung folgt auf jüngste Entwicklungen, bei denen die Houthi-Rebellen territoriale Gewinne im Jemen erzielt haben und die Spannungen in der Region weiter zugenommen haben.

Die Houthis, die als mit Iran verbündet gelten, haben in den letzten Tagen eine Reihe von Angriffen auf saudische Ziele gestartet, was die Situation in der Region weiter destabilisiert. Währenddessen fordern die USA eine verstärkte Überwachung und Unterstützung ihrer Verbündeten im Nahen Osten, um die Bedrohungen durch die Houthi-Rebellen einzudämmen.

Die negativen Auswirkungen der Auseinandersetzungen sind auch in den Beziehungen zwischen Iran und den Golfstaaten spürbar, da geplante Gespräche über den strategisch wichtigen Hormus-Straße auf Eis gelegt wurden. Experten befürchten, dass die Spannungen weiter zunehmen könnten, wenn keine diplomatischen Lösungen gefunden werden.

Quellen: Middle East Eye, France 24