Die jüngsten Angriffe Irans auf die Golfstaaten Bahrain und Kuwait haben zu einer heftigen Verurteilung durch den Golfkooperationsrat (GCC) geführt. Jasem Mohamed Albudaiwi, der Generalsekretär des GCC, beschrieb die Angriffe auf zivile Objekte, Infrastruktur und diplomatische Einrichtungen als „gefährliche und beispiellose Eskalation“. In seiner Erklärung forderte er die internationale Gemeinschaft auf, die Aggressionen zu stoppen und die Stabilität in der Region zu wahren.
Am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, wurden sowohl Bahrain als auch Kuwait durch eine Kombination von Raketen- und Drohnenangriffen getroffen. Diese Angriffe sind Teil eines größeren Konflikts, der sich zwischen Iran und seinen Nachbarn entfaltet. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über die Möglichkeit einer weiteren Eskalation der Gewalt im Golfraum, insbesondere in Anbetracht der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran.
Die Vorfälle haben auch zu einem Anstieg der Sicherheitsmaßnahmen in den betroffenen Ländern geführt, während sich die Regierungen bemühen, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. In diesem Kontext hat Amnesty International berichtet, dass mehr als 1.000 Personen in einer umfassenden Razzia festgenommen wurden, die sich gegen die öffentliche Reaktion auf die Angriffe richtet.
Quellen: Al Jazeera English, Middle East Monitor