Iranische Raketenangriffe auf Jordanien: Militärbasen im Visier

Die militärische Lage in der Region spitzt sich zu, nachdem die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) angekündigt haben, Militärbasen in Jordanien ins Visier genommen zu haben. Laut Berichten der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur wurden die Stützpunkte Prince Hassan und King Faisal angegriffen.

Die jordanische Armee bestätigte, dass vier iranische Raketen abgefangen wurden, während zwei weitere in unbewohnten Gebieten in der Nähe der Küstenstadt Aqaba niedergingen. Die Angriffe haben die Alarmbereitschaft in Jordanien erhöht und die Bevölkerung verunsichert.

Die US-Streitkräfte, die in Jordanien stationiert sind, haben ebenfalls von Angriffen berichtet. Laut dem Pentagon sind mehrere amerikanische Soldaten bei den Angriffen verletzt worden, was die Sorge um die Sicherheit der Militärpräsenz in der Region verstärkt. Präsident Donald Trump erklärte, dass seit Beginn der Konflikte mit Iran insgesamt 18 US-Soldaten ums Leben gekommen seien.

Die aktuellen Angriffe unterstreichen die wachsenden Spannungen im Nahen Osten und die Gefahr einer weiteren Eskalation der Gewalt, sowohl für Jordanien als auch für die gesamte Region.

Quellen: Middle East Eye, Times of Israel