Am Samstag kam es in der Straße von Hormuz zu einem Zwischenfall, als zwei Kanonenboote, die mit den iranischen Revolutionswächtern (IRGC) verbunden sind, einen Tanker beschossen. Laut Angaben des UKMTO (United Kingdom Maritime Trade Operations) wurde der Tanker 20 nautische Meilen nordöstlich von Oman angegriffen. Der Kapitän des Tankers berichtete, dass die iranischen Boote ohne vorherige Funkwarnung auf das Schiff feuerte.
Die britische Behörde gab an, dass die Crew des Tankers in Sicherheit ist und keine Verletzten gemeldet wurden. Dieser Vorfall ist Teil einer besorgniserregenden Eskalation in der Region, die in den letzten Jahren zunehmend von militärischen Auseinandersetzungen geprägt ist. Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Wasserstraßen für den internationalen Öltransport, was diese Angriffe besonders besorgniserregend macht.
Die britische Behörde hat in der Vergangenheit wiederholt vor den Gefahren in diesen Gewässern gewarnt, insbesondere im Hinblick auf iranische militärische Aktivitäten. Der Zwischenfall könnte zu einer weiteren Verschärfung der Spannungen zwischen dem Iran und westlichen Nationen führen, insbesondere im Kontext der laufenden geopolitischen Konflikte im Nahen Osten.
Quellen: Middle East Monitor, Spiegel Online