Israel hat am Sonntag, den 10. Mai 2026, bekannt gegeben, dass es die beiden Aktivisten Saif Abu Keshek, einen spanischen Staatsbürger, und Thiago Ávila, einen brasilianischen Staatsbürger, deportiert hat. Dies geschah nach Abschluss einer Untersuchung bezüglich ihrer Teilnahme an einer Gaza-Flottille.
Die israelische Regierung erklärte, dass Abu Keshek verdächtigt werde, Verbindungen zu einer terroristischen Organisation zu haben, während Avila wegen illegaler Aktivitäten angeklagt wurde. Beide Aktivisten wiesen die Vorwürfe entschieden zurück, was die internationale Gemeinschaft aufhorchen lässt.
Die Deportation folgt auf die Festnahme der beiden Männer, die an einem Versuch beteiligt waren, Hilfsgüter in den Blockade-Gaza zu bringen. Die Flottille wurde von der israelischen Marine abgefangen, was zu einem international kritisierten Vorfall führte.
Die Aktion hat erneut Fragen zur israelischen Politik gegenüber Aktivisten und zur humanitären Lage im Gazastreifen aufgeworfen. Menschenrechtsorganisationen fordern eine Überprüfung der Vorwürfe gegen Abu Keshek und Ávila sowie eine Verbesserung der Bedingungen für die Bewohner des Gazastreifens.
Quellen: Middle East Eye, Al-Monitor