Berichten zufolge hat Israel mit dem Bau von Krokodilleitungen rund um den hochsicheren Gefängnisflügel im Ketziot-Gefängnis begonnen, in dem Mitglieder der Hamas untergebracht sind. Die Leitungen, die sich über etwa 170 Meter erstrecken, sollen verhindern, dass Häftlinge fliehen oder unerlaubte Kontakte nach außen pflegen.
Die israelischen Behörden haben diese Maßnahme als notwendig erachtet, um die Sicherheit im Gefängnis zu erhöhen und die Gefahren durch die inhaftierten Mitglieder militanten Gruppen zu minimieren. Diese Entwicklung wirft Fragen zur Behandlung von politischen Gefangenen und den Bedingungen in israelischen Gefängnissen auf.
Experten und Menschenrechtsorganisationen zeigen sich besorgt über die Auswirkungen solcher Maßnahmen auf die Menschenrechte und die Behandlung von Häftlingen. Die Diskussion über die Sicherheit im Gefängnis und die damit verbundenen Menschenrechtsfragen bleibt ein heikles Thema in der israelischen Gesellschaft.
Quellen: Middle East Monitor, Times of Israel