In einer neuen Ankündigung haben Israels Verteidigungsminister und Finanzminister Pläne für den Bau von drei illegalen Siedlungen im Gazastreifen sowie für die Erweiterung bestehender Siedlungen im Westjordanland vorgestellt. Die Minister kündigten zudem an, mehr als 400 Millionen US-Dollar für den Ausbau der Infrastruktur der Siedlungen bereitzustellen.
Diese Pläne stehen im Widerspruch zu internationalen Vereinbarungen und werden von vielen als eine weitere Eskalation der bereits angespannten Situation im Nahen Osten angesehen. Der Militärkommandant der Region erklärte, dass Israel nun 65% des Gazastreifens kontrolliere, was die Spannungen weiter erhöht und die Möglichkeit eines künftigen Friedensprozesses gefährdet.
Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Vereinigten Staaten, hat in der Vergangenheit die illegale Siedlungspolitik Israels verurteilt, da sie als Hindernis für den Frieden im Nahen Osten angesehen wird. Diese neuen Entwicklungen werfen erneut Fragen über die Zukunft der palästinensischen Gebiete auf und verstärken die Besorgnis über die Menschenrechtslage in der Region.
Quellen: The Guardian