Israels Regierung hat beschlossen, weiterhin zu verhindern, dass Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) mit palästinensischen Gefangenen zusammentreffen. Diese Entscheidung erfolgt, obwohl es erstmals seit Oktober 2023 erlaubt wurde, Besuche in israelischen Gefängnissen durchzuführen.
Die israelische Regierung informierte den Obersten Gerichtshof am Donnerstag über ihre Entscheidung. Diese Vorgehensweise wird von Menschenrechtsorganisationen stark kritisiert, da sie die rechtlichen und humanitären Standards im Umgang mit Gefangenen in Frage stellt.
Das IKRK hat wiederholt betont, dass der Zugang zu Gefangenen eine grundlegende Voraussetzung ist, um die Menschenrechte zu wahren und die humanitäre Hilfe zu gewähren. Die Situation der palästinensischen Gefangenen bleibt besorgniserregend, insbesondere in Anbetracht der anhaltenden Konflikte und der Berichte über Misshandlungen.
Quellen: Middle East Monitor