Die israelische Zeitung Haaretz hat Premierminister Benjamin Netanyahu für seine Entscheidung kritisiert, militärische Ziele in Syrien anzugreifen. Der Artikel warnt davor, dass diese Eskalation Israel in einen ’sinnlosen Konflikt‘ mit der Türkei hineinziehen könnte. Die Zeitung stellt fest, dass die militärischen Aktionen in Syrien nicht nur die Beziehungen zu den Nachbarländern belasten, sondern auch die ohnehin angespannten internen politischen Verhältnisse in Israel destabilisieren könnten.
In Anbetracht der bevorstehenden Wahlen wird spekuliert, ob Netanyahu die militärischen Angriffe als Ablenkung von innenpolitischen Problemen nutzt. Die Kritik an seiner militärischen Strategie wird lauter, da viele Analysten der Meinung sind, dass die Angriffe auf Syrien mehr Schaden als Nutzen bringen könnten.
Die Debatte über die israelische Außenpolitik in Bezug auf Syrien wird durch die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten weiter angeheizt. Die Zeitung ruft zu einer Neubewertung der aktuellen Strategie auf und fordert einen Dialog anstelle militärischer Eskalationen.
Quellen: Middle East Monitor