Die jordanische Regierung hat am Mittwoch ein Notfalltreffen von Außenministern aus der arabischen und islamischen Welt einberufen, um die angespannte Situation in Jerusalem zu erörtern. Hintergrund ist die Besorgnis über eine drohende Übernahme des al-Aqsa-Moscheegeländes durch Israel, einem der bedeutendsten religiösen Orte des Islam. Diese Entwicklung könnte schwerwiegende religiöse Konflikte auslösen, warnen jordanische Offizielle.
In diesem kritischen Kontext wird auch der türkische Außenminister Hakan Fidan an dem Ministertreffen in Amman teilnehmen. Ziel des Treffens ist es, die Strategie zur Bewahrung des Status quo in Jerusalem zu besprechen und die Bemühungen um eine Zwei-Staaten-Lösung voranzutreiben.
Die Besorgnis über die Situation in Jerusalem ist nicht neu, jedoch hat die jüngste Eskalation der Spannungen in der Region die Dringlichkeit erhöht. Jordanien, das als Hüter der heiligen Stätten in Jerusalem gilt, sieht sich in der Verantwortung, die Interessen der Palästinenser zu verteidigen und einen Dialog zwischen den beteiligten Parteien zu fördern.
Quellen: The Guardian, Middle East Monitor