Jordanien protestiert gegen iranische Provokationen

Am Sonntag hat das jordanische Außenministerium den iranischen Geschäftsträger in Amman einbestellt, um die Regierung Teheran wegen der jüngsten militärischen Provokationen zur Rede zu stellen. In einer offiziellen Erklärung bezeichnete das Ministerium die iranischen Angriffe als „unrechtmäßig und provokant“ und fordert eine sofortige Deeskalation der Situation.

Diese diplomatische Maßnahme folgt auf die Raketenangriffe, die Jordanien direkt bedrohen, sowie auf eine Reihe von aggressiven Äußerungen iranischer Beamter, die sich gegen das Königreich richteten. Jordanien hat betont, dass es seine territorialen Integrität und nationale Sicherheit nicht in Frage gestellt sehen möchte.

Die Anspannung zwischen Jordanien und Iran trägt zur Unsicherheit in einer bereits instabilen Region bei, in der militärische Konflikte und diplomatische Spannungen zunehmen. Jordanien hat in der Vergangenheit stets eine Politik der Deeskalation und des Dialogs verfolgt und hofft, dass auch der Iran in der Lage ist, friedliche Lösungen zu finden.

Quellen: Middle East Eye, France 24