Die Situation im Jemen hat sich dramatisch verschärft, während die Houthi-Rebellen von Dutzenden saudischer Luftangriffe berichten. Diese Angriffe zielen auf verschiedene Regionen ab, darunter die umkämpften Städte Taiz und Hodeida, wo heftige Kämpfe zwischen den Houthis und der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung stattfinden. In den letzten Tagen wurden über 40 Angriffe registriert, die zu zahlreichen Opfern führten.
Die Houthis hatten zuvor eine Offensive in Richtung des strategisch wichtigen Bab al-Mandab-Meeresenge gestartet, was zu einer neuen Welle von Militäraktionen führte. Die saudische Koalition reagierte auf diese Offensive mit Luftschlägen, die auch Ölinstallationen in der Region beschädigten. Die Kämpfe haben in den letzten Tagen an Intensität zugenommen, was die humanitäre Lage in dem ohnehin schon krisengeschüttelten Land weiter verschärft.
Analysten warnen, dass die erneute Eskalation des Konflikts nicht nur die Menschen im Jemen betrifft, sondern auch Auswirkungen auf die gesamte Region haben könnte. Der Konflikt, der seit 2014 andauert, hat bereits Hunderttausende von Menschenleben gefordert und Millionen in die Armut gestürzt.
Quellen: Al-Monitor, France 24