Bei einem Treffen im Weißen Haus am Dienstag, den 21. Juli 2026, drückte der libanesische Präsident Joseph Aoun seine Dankbarkeit gegenüber Präsident Trump und dessen Team für den historischen Rahmenvertrag aus, der zwischen Libanon und Israel unterzeichnet wurde. Aoun erklärte, dass dieser Schritt entscheidend sei, um eine dauerhafte Friedensbasis in der Region zu schaffen.
Präsident Aoun betonte während der Pressekonferenz, dass das ultimative Ziel Libanons darin bestehe, die Feindseligkeiten mit Israel für immer zu beenden. Diese Erklärung kommt in einer Zeit, in der die libanesische Regierung unter Druck steht, die militant islamistische Gruppe Hezbollah zu entwaffnen, die in der Region eine bedeutende Rolle spielt.
Trump äußerte sich ebenfalls optimistisch über die zukünftige Zusammenarbeit und versprach Unterstützung für den Libanon. Allerdings gab er keinen klaren Zeitrahmen für einen Rückzug der israelischen Truppen aus südlichem Libanon an, was in der Vergangenheit ein strittiges Thema war. Er signalisierte jedoch seine Bereitschaft, auch mit Gruppen wie Hezbollah zu sprechen, falls Aoun dies wünscht.
Die Gespräche zwischen den beiden Präsidenten könnten als ein Schritt hin zu einer stabileren Beziehung zwischen Libanon und Israel gesehen werden, während der Libanon gleichzeitig versucht, internationale Unterstützung zu gewinnen, um die Herausforderungen im Inneren des Landes zu bewältigen.
Quellen: Middle East Eye, Al Jazeera English