Emmanuel Macron, der Präsident Frankreichs, ist am Montag in Damaskus angekommen und hat damit Geschichte geschrieben, indem er der erste westliche Staatschef ist, der Syrien seit der Absetzung von Bashar al-Assad im Jahr 2024 besucht. Die französische Präsidentschaft gab vor dem Besuch bekannt, dass Macron für „ein freies, pluralistisches Syrien, das alle seine Bestandteile respektiert“ plädieren wird.
Macrons Besuch kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die politischen Spannungen in der Region weiterhin hoch sind. Er wird voraussichtlich auch Gespräche führen, um die Rolle Syriens in der Stabilisierung des Nahen Ostens zu diskutieren. Der französische Staatschef plant, am Dienstag abzureisen, und es wird erwartet, dass er während seines Aufenthalts eine Reihe von hochrangigen Gesprächen führen wird.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet diesen Besuch genau, da er möglicherweise Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Syrien und anderen westlichen Ländern haben könnte, die in den letzten Jahren aufgrund der Menschenrechtslage und des Bürgerkriegs in Syrien stark angespannt waren.
Quellen: Al-Monitor, The Independent