Oman lehnt Transitgebühren für Schiffe im Hormus-Straße ab

Der Außenminister von Oman, Badr bin Hamad Albusaidi, hat in einem Interview mit dem französischen Radiosender Monte Carlo Doualiya deutlich gemacht, dass Oman keine Transitgebühren für Schiffe unterstützen wird, die die Straße von Hormuz passieren. Diese Entscheidung kommt zu einer Zeit, in der die Sicherheit der Schifffahrt durch mögliche Minenangriffe in der Region in Frage gestellt wird.

Albusaidi betonte, dass Oman eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit im Golf spielt und dass die Erhebung von Gebühren die Schifffahrt unnötig belasten könnte. Stattdessen könnte Oman in Erwägung ziehen, Gebühren für optionale maritime Dienstleistungen zu erheben, was als eine Möglichkeit angesehen wird, Einnahmen zu generieren, ohne die Schifffahrt direkt zu belasten.

Diese Erklärung erfolgt im Kontext von jüngsten Vorfällen, bei denen Schiffe in der Straße von Hormuz angegriffen wurden. Die Situation bleibt angespannt, und Oman wird voraussichtlich weiterhin Gespräche mit Iran und anderen Anrainerstaaten führen, um eine sichere Passage durch diesen strategisch wichtigen Wasserweg zu gewährleisten.

Quellen: Middle East Eye, France 24