Oman hat die Gespräche mit Iran und anderen Golfstaaten über die Situation in der Hormuzstraße verschoben. Der omanische Außenminister erklärte, dies sei notwendig, um einen breiteren Konsens zu erreichen. Die Gespräche sollten ursprünglich am Montag stattfinden, jedoch wurde der Termin aufgrund der bestehenden Spannungen in der Region nicht eingehalten.
Die Verschiebung erfolgt vor dem Hintergrund eines Angriffs auf ein iranisches Frachtschiff in der Nähe von Qeshm Island, bei dem ein Mensch getötet und mehrere verletzt wurden. Iran macht einen ‚terroristischen Feind‘ für den Vorfall verantwortlich, was die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Iran und den Golfstaaten weiter belastet.
Die Situation in der Hormuzstraße, einem entscheidenden Seeweg für den Öltransport, bleibt angespannt, und die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen den betroffenen Ländern wird zunehmend als dringlich angesehen. Oman spielt in diesem Kontext eine vermittelnde Rolle, um die Gespräche zu fördern und eine Eskalation der Konflikte zu verhindern.
Quellen: Times of Israel, Al Jazeera English