Rettungskräfte bergen Leichen im Südlibanon nach israelischen Luftangriffen

Rettungskräfte des libanesischen Roten Kreuzes haben in den letzten Tagen mehrere Leichen im Süden des Libanon geborgen, nachdem sie mehr als neun Tage lang aufgrund von Blockaden durch Israel keinen Zugang zu den betroffenen Gebieten hatten. Die Leichenteams aus Nabatieh konnten die Überreste einer syrischen Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kind, bergen, die Opfer eines israelischen Luftangriffs geworden waren.

Diese Vorfälle sind Teil einer besorgniserregenden Reihe von Angriffen, die trotz eines vorübergehenden Waffenstillstands stattfanden. Berichten zufolge wurden bei einem israelischen Drohnenangriff zwei syrische Staatsbürger getötet. Die Nachrichtenagentur NNA berichtete, dass der Angriff ein Motorrad auf einer Straße zwischen den Städten Qlaileh und Deir Qanoun traf.

Die humanitäre Situation im Libanon ist angespannt, da der zivile Zugang zu den betroffenen Gebieten, die immer noch von Kämpfen betroffen sind, stark eingeschränkt ist. Die Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen der anhaltenden Konflikte und der blockierten humanitären Hilfe.

Quellen: Middle East Eye, Middle East Monitor