Saudi-Aramco-Chef warnt vor Ölverlust durch geschlossene Straße von Hormuz

Amin Nasser, der CEO von Saudi Aramco, äußerte sich am Montag besorgt über die gravierenden Folgen der aktuellen geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Er erklärte, dass die Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormuz wöchentlich einen Verlust von 100 Millionen Barrel Öl zur Folge hat. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für die globalen Energiemärkte dar und könnte in naher Zukunft zu einer Rationierung der Nachfrage führen.

Nasser betonte, dass die gegenwärtige Energieschock-Situation die größte sei, die die Welt je erlebt habe. Selbst wenn die Straße von Hormuz heute wieder geöffnet würde, wären die Märkte noch Monate damit beschäftigt, sich zu stabilisieren. Die anhaltenden Konflikte in der Region, insbesondere der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran, haben zu einem Verlust von bereits etwa 1 Milliarde Barrel Öl geführt.

Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sind nicht nur für Saudi-Arabien, sondern für die gesamte Weltwirtschaft von Bedeutung, da Ölpreise und Verfügbarkeit stark von der Stabilität in dieser Region abhängen.

Quellen: Middle East Eye, Al-Monitor