In der südwestlichen Provinz Taiz im Jemen haben Luftangriffe der von Saudi-Arabien geführten Koalition am Dienstag drei Menschen getötet, darunter zwei Kinder. Diese Angriffe wurden von al-Masirah TV, einem Sender, der von den Houthi-Rebellen betrieben wird, gemeldet und verdeutlichen die anhaltenden Kämpfe und die humanitäre Krise im Land.
Die Koalition hat seit 2015 militärische Operationen im Jemen durchgeführt, um die Houthis zu bekämpfen, die von Iran unterstützt werden. Trotz internationaler Bemühungen um einen Waffenstillstand bleibt die Situation angespannt, und die Zivilbevölkerung leidet weiterhin unter den Folgen des Konflikts.
Die Luftangriffe in Taiz sind Teil einer breiteren Offensive, die darauf abzielt, die Kontrolle über strategisch wichtige Gebiete im Land zurückzugewinnen. Menschenrechtsorganisationen haben die Koalition wiederholt wegen der hohen Zahl ziviler Opfer kritisiert und fordern eine sofortige Untersuchung der Angriffe.
Quellen: Middle East Eye