Eine aktuelle Studie von HIAS hat ergeben, dass schwule Palästinenser, die aus dem Westjordanland geflohen sind, unter Verfolgung durch sowohl die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) als auch israelische Behörden leiden. Die Untersuchung dokumentiert Berichte, wonach palästinensische Städte Flyer verteilen, die die Bevölkerung auffordern, LGBTQ-Personen zu melden und zu bestrafen.
Die Studie zeigt die schwierige Lage der LGBTQ-Gemeinschaft im Westjordanland auf, wo gesellschaftliche und politische Repression weit verbreitet sind. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat in vielen Fällen nicht nur versagt, diese Personen zu schützen, sondern auch aktiv zur Diskriminierung und Verfolgung beigetragen.
Die israelischen Behörden hingegen machen es schwulen Palästinensern schwer, ein normales Leben zu führen oder Zuflucht zu finden. Diese Situation wirft ernsthafte Fragen zur Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten auf und macht deutlich, dass die Rechte von LGBTQ-Personen in der Region weiterhin stark gefährdet sind.
Quellen: Times of Israel