Sudanesische paramilitärische Führer erwerben umfangreiche Immobilien in Dubai

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Führung der Rapid Support Forces (RSF), die für Genozid verantwortlich gemacht werden, ein großes Immobilienportfolio in Dubai erworben hat. Die RSF, eine paramilitärische Gruppe im Sudan, nutzt die Vereinigten Arabischen Emirate als Rückzugsort für ihre Angehörigen sowie für deren Vermögen. Durch die Investitionen in Dubai haben die RSF-Führer ein weitreichendes Netzwerk aufgebaut, das als „paramilitärisch-industrieller Komplex“ beschrieben wird.

Diese Enthüllungen werfen nicht nur ein Schlaglicht auf die finanziellen Machenschaften der sudanesischen Militärführer, sondern auch auf die Rolle der VAE als sicherer Hafen für umstrittene Akteure. Der Immobilienmarkt in Dubai zieht seit Jahren internationale Investoren an, jedoch wird zunehmend deutlich, dass auch Personen mit zweifelhaftem Ruf in der Region von den wirtschaftlichen Möglichkeiten profitieren.

Die RSF steht unter internationaler Beobachtung, insbesondere im Hinblick auf die Menschenrechtslage im Sudan. Die Verbindungen zwischen den RSF-Führern und den VAE werfen Fragen über die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf, insbesondere in einem geopolitischen Kontext, der von Konflikten und Instabilität geprägt ist.

Quellen: The Guardian