Syrien hat am Sonntag bekannt gegeben, dass es ein Abkommen mit Russland über die Zukunft zweier Militärbasen geschlossen hat, die einst zur Unterstützung des damaligen Präsidenten Bashar al-Assad während des syrischen Bürgerkriegs genutzt wurden. Dieses Abkommen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die russische Einflussnahme in der Region nach dem Sturz von Assad im Jahr 2024 stark zurückgegangen ist.
Russland war ein entscheidender Verbündeter von Assad während des 13-jährigen Konflikts, der 2011 begann. Die Unterstützung Moskaus war entscheidend für die Aufrechterhaltung der Macht Assads, der mittlerweile nicht mehr an der Macht ist. Das neue Abkommen könnte darauf hindeuten, dass Russland weiterhin strategische Interessen in Syrien verfolgt, trotz des geopolitischen Wandels in der Region.
Analysten sehen in dem Abkommen sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die künftigen Beziehungen zwischen Syrien und Russland. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten auswirken werden.
Quellen: Al-Monitor