Syrien vereitelt angeblich Hezbollah-Anschlag auf Rabbiner in Damaskus

Die syrische Regierung hat die Festnahme von fünf Personen bekannt gegeben, die einen Anschlag auf einen Rabbiner in Damaskus geplant haben sollen. Laut Angaben des Innenministeriums erhielten die Verdächtigen eine spezielle militärische Ausbildung im Ausland und stehen in Verbindung mit der libanesischen Hisbollah-Miliz.

Die mutmaßlichen Attentäter sollen versucht haben, eine Bombe in der Nähe des Wohnhauses des Rabbiners zu platzieren. Ein syrischer Regierungsvertreter betonte, dass der Vorfall zeige, wie die jüdische Gemeinschaft in Syrien geschützt werde. Die Hintergründe des geplanten Anschlags sind noch unklar.

Die Hisbollah, ein enger Verbündeter des Iran, spielt seit Jahren eine wichtige Rolle im Syrien-Krieg und unterstützt die Regierung von Präsident Bashar al-Assad. Der Vorfall könnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Israel und dem Iran weiter belasten, da Israel die Hisbollah als terroristische Organisation betrachtet.

Quellen: Times of Israel