Die US-Regierung hat am Montag beschlossen, Syrien von der Liste der staatlichen Terrorunterstützer zu streichen. Diese Entscheidung wird als bedeutender Schritt in der Außenpolitik der USA unter der Trump-Administration gewertet und könnte weitreichende Folgen für die wirtschaftliche und militärische Unterstützung Syriens haben.
Der syrische Präsident Ahmad al-Sharaa begrüßte diese Entscheidung und erklärte, dass Syrien nun eine „dunkle Schande“ abwerfen könne und sich in eine neue Phase der Entwicklung und des Wiederaufbaus bewege. Die Streichung von der Terrorliste wird als Schlüssel zur Beendigung der jahrelangen Isolation des Landes gesehen, die durch die schweren Wirtschafts- und Handelsbeschränkungen verursacht wurde.
Die Entscheidung ermöglicht es den USA, militärische Hilfe zu leisten und Exporte an Syrien zu erlauben, was für das vom Bürgerkrieg erschütterte Land von großer Bedeutung ist. Analysten sehen diese Entwicklung als Teil einer breiteren Strategie, die darauf abzielt, die Beziehungen zwischen Syrien und den USA zu normalisieren und die Stabilität in der Region zu fördern.
Die Streichung wird auch von anderen Ländern, die in den Konflikt verwickelt sind, genau beobachtet, da sie möglicherweise die geopolitischen Dynamiken im Nahen Osten verändern könnte.
Quellen: Middle East Eye, BBC News