In einer Pressekonferenz hat US-Präsident Donald Trump erklärt, dass er den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan als einen „großen Führer“ betrachtet, der möglicherweise versucht hätte, die Türkei in den aktuellen Konflikt im Iran zu verwickeln. Trump betonte, dass dies aufgrund von Erdoğans negativen Beziehungen zu Israel und der geopolitischen Lage im Nahen Osten eine ernsthafte Überlegung gewesen sei.
Diese Bemerkungen fallen in eine Zeit, in der die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei angespannt sind, insbesondere seit dem Erwerb russischer Rüstungsgegenstände durch Ankara. Der bevorstehende NATO-Gipfel in Ankara wird voraussichtlich Gelegenheit bieten, diese Themen weiter zu erörtern und mögliche Lösungen zu finden.
Zusätzlich zu seinen Äußerungen über Erdoğan äußerte Trump Bedenken über die Unterstützung Deutschlands im Iran-Konflikt und lobte gleichzeitig den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Diese gemischten Botschaften deuten auf die komplexe diplomatische Lage hin, in der die NATO-Verbündeten sich befinden.
Quellen: Times of Israel, Spiegel Online