Türkischer Aktivist verurteilt Israels illegale Abfangaktion auf Gaza-Hilfsschiff

Der türkische Aktivist Suayb Ordu hat die israelischen Streitkräfte scharf kritisiert, nachdem diese die Global Sumud Flotilla im internationalen Wasser abgefangen hatten. Ordu bezeichnete die Aktion als ‚offene Piraterie‘ und erklärte, dass die Aktivisten ‚entführt‘ wurden.

Er berichtete, dass die Mitglieder der Flotilla während ihrer Inhaftierung schweren Misshandlungen und Folter ausgesetzt waren. Laut Ordu wurden sie gezwungen, in engen Verhältnissen zu leben, was als eine Verletzung ihrer Menschenrechte angesehen wird. Die Flotilla hatte Hilfsgüter für den Gazastreifen transportiert, was die Aktion zusätzlich brisanter macht.

Diese Vorfälle haben in der Türkei und darüber hinaus Empörung ausgelöst, da viele die Offensive Israels gegen humanitäre Aktivitäten im Mittelmeer als aggressiv und inakzeptabel ansehen. Die türkische Regierung hat ebenfalls eine Stellungnahme zu den Vorfällen gefordert und die internationale Gemeinschaft aufgerufen, sich gegen solche Übergriffe zur Wehr zu setzen.

Quellen: Middle East Eye