Über 100 medizinische Fachkräfte im Libanon durch israelische Angriffe getötet

Die libanesische Rote Kreuz hat in einer aktuellen Stellungnahme berichtet, dass seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe am 14. April über 100 paramedizinische Fachkräfte und medizinische Mitarbeiter durch israelische Streitkräfte getötet wurden. Antoine Zoghbi, Präsident des Roten Kreuzes, verurteilte die anhaltenden Angriffe auf Notfallpersonal und betonte die Gefahren, denen medizinische Teams in Konfliktgebieten ausgesetzt sind.

Insgesamt sind seit Beginn der Kämpfe mehr als 3.080 Menschenleben verloren gegangen, was die humanitäre Krise im Libanon weiter verschärft. Die Berichte über gezielte Angriffe auf Rettungskräfte werfen ernste Bedenken hinsichtlich der Einhaltung internationaler humanitärer Normen auf.

Die fortgesetzte Gewalt und die Unsicherheit belasten die ohnehin schon angespannte Situation im Libanon, wo mehr als eine Million Menschen aufgrund des Konflikts vertrieben wurden und dringend humanitäre Hilfe benötigen.

Quellen: Middle East Monitor, Middle East Eye