Khaled Khiari, der stellvertretende Generalsekretär der Vereinten Nationen für den Nahen Osten, hat vor den verheerenden Auswirkungen der laufenden israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen gewarnt. In einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates berichtete er, dass die humanitäre Lage sich weiter verschlechtert und etwa 1,8 Millionen Menschen im Gazastreifen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.
Khiari betonte, dass die ständigen Angriffe nicht nur Zerstörung bringen, sondern auch die Lebensbedingungen der Zivilbevölkerung massiv beeinträchtigen. Viele Menschen sind aufgrund der anhaltenden Gewalt und der Unsicherheit gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, was zu einer der schlimmsten humanitären Krisen in der Region führt.
Die UN fordert die internationale Gemeinschaft auf, mehr Maßnahmen zu ergreifen, um den Menschen im Gazastreifen zu helfen und eine sofortige Waffenruhe zu erreichen. Die anhaltenden Konflikte und die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und palästinensischen Gruppen haben die Situation weiter verschärft.
Quellen: Middle East Eye