UN-Kommission: Israel hat gezielt palästinensische Kinder getötet

Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat in einem aktuellen Bericht Israel vorgeworfen, gezielte Angriffe auf palästinensische Kinder im Gazastreifen verübt zu haben. Der Bericht, der am 23. Juni 2026 veröffentlicht wurde, führt aus, dass mindestens 20.179 Kinder seit dem 7. Oktober 2023 ums Leben kamen, darunter auch zahlreiche Opfer nach dem im Oktober letzten Jahres ausgerufenen Waffenstillstand.

Die Kommission hebt hervor, dass die gezielten Angriffe auf Kinder Teil eines größeren Musters von Völkermord und Kriegsverbrechen seien. Die israelische Regierung hat die Vorwürfe als verleumderisch zurückgewiesen und argumentiert, dass die Angriffe im Kontext von militärischen Operationen gegen Terrorgruppen im Gazastreifen erfolgen.

Der Bericht hat in der internationalen Gemeinschaft für Empörung gesorgt und wird die Diskussion über die Verantwortung Israels im Konflikt mit den Palästinensern weiter anheizen. Menschenrechtsorganisationen fordern eine umfassende internationale Untersuchung der Vorwürfe und eine stärkere Unterstützung für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen.

Quellen: Middle East Eye, ZEIT Online, The Independent, Al Jazeera English