UN-Kommission wirft Israel gezielte Angriffe auf Kinder vor

Eine UN-Untersuchungskommission hat Israel beschuldigt, gezielte Angriffe auf palästinensische Kinder durchgeführt zu haben. Der Bericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde, dokumentiert die Tötung von mindestens 20.179 Kindern im Gazastreifen seit dem 7. Oktober 2023. Diese Zahlen beinhalten auch die Zeit nach dem Waffenstillstand im Oktober des letzten Jahres.

Die israelische Vertretung bei den Vereinten Nationen hat die Vorwürfe als Verleumdung zurückgewiesen. Laut der Kommission sind die Angriffe auf Kinder Teil einer systematischen Strategie, die darauf abzielt, die palästinensische Zivilbevölkerung zu terrorisieren und zu dezimieren. Der Bericht fordert die internationale Gemeinschaft auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Reaktionen auf den Bericht sind sowohl in Israel als auch international stark. Menschenrechtsorganisationen fordern eine umfassende Untersuchung der Vorwürfe und eine klare Positionierung gegen solche Praktiken. Die Situation im Gazastreifen bleibt angespannt, während die Diskussionen über die Menschenrechte und den Schutz von Zivilisten weiterhin im Vordergrund stehen.

Quellen: Middle East Eye, ZEIT Online