Der UN-Sondergesandte für Jemen, Hans Grundberg, hat angesichts der zunehmenden Aggressionen der Houthi-Rebellen gegen saudi-arabische Tanker im Roten Meer Alarm geschlagen. In einer aktuellen Erklärung betonte er, dass die anhaltenden Angriffe die bereits leidende Bevölkerung im Jemen weiter in Mitleidenschaft ziehen könnten. Grundberg forderte die Konfliktparteien auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und konstruktive Gespräche zu führen, um das Leid der Zivilbevölkerung zu lindern.
Die Houthi-Rebellen, die von Iran unterstützt werden, haben in den letzten Tagen mehrere Angriffe auf saudische Schiffe gestartet, was zu einem Anstieg der Ölpreise und zu internationalen Spannungen geführt hat. Grundberg warnte, dass diese Angriffe nicht nur die Stabilität der Region gefährden, sondern auch die humanitäre Lage im Jemen weiter verschärfen könnten, wo Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen sind.
Die internationale Gemeinschaft sei gefordert, Druck auf die Houthi-Rebellen auszuüben, um ein Ende der Gewalt zu erreichen. Nur durch Dialog und Kompromisse könne eine friedliche Lösung für den Konflikt im Jemen gefunden werden.
Quellen: Al Jazeera English, France 24