US-Gesetzgeber kritisieren Israels Politik gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde

In einer bemerkenswerten Wendung haben sechs Mitglieder des US-Repräsentantenhauses die israelische Politik gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) kritisiert. In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie die Trump-Administration auf, auf Israel einzuwirken, um die einbehaltenen Steuereinnahmen an die PA freizugeben. Diese Steuereinnahmen sind von entscheidender Bedeutung für die finanzielle Stabilität der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Die Abgeordneten wiesen darauf hin, dass das Einbehalten dieser Mittel das Risiko einer finanziellen Krise für die PA erhöht, was wiederum die Stabilität im Westjordanland gefährden könnte. Diese Kritik ist bemerkenswert, da sie in einem politischen Klima ausgesprochen wurde, in dem solch bipartisansiche Äußerungen selten sind.

Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern weiterhin hoch sind und die wirtschaftliche Situation in den palästinensischen Gebieten angespannt bleibt. Die Abgeordneten betonten, dass eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Israel und der PA für eine langfristige Lösung des Konflikts unerlässlich sei.

Quellen: Times of Israel, Middle East Eye