Die US-Regierung plant, Israel Waffen im Wert von 2,8 Milliarden Dollar zu verkaufen, darunter 2.000-Pfund-Bomben, die in der Vergangenheit wegen ihrer potenziellen Auswirkungen auf Zivilisten im Gazastreifen in die Kritik geraten sind. Diese Waffenlieferung erfolgt trotz anhaltender Besorgnis über die humanitären Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung in den von Israel besetzten Gebieten.
Die Waffenlieferung, die als die umfangreichste in den letzten Jahren gilt, wird von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen und internationalen Beobachtern scharf kritisiert. Diese Organisationen warnen, dass die Verwendung solcher Waffen in dicht besiedelten Gebieten zu massiven zivilen Verlusten führen könnte.
Die Trump-Administration hatte bereits vor zwei Jahren die Lieferung dieser Bomben aufgrund von Bedenken über mögliche Massensterben in Gaza ausgesetzt. Die aktuelle Entscheidung, diese Lieferung wieder aufzunehmen, könnte die Spannungen in der Region weiter anheizen und die ohnehin fragile Sicherheitslage verschärfen.
Um die Entscheidung zu rechtfertigen, argumentieren US-Beamte, dass die militärische Unterstützung für Israel entscheidend sei, um die Stabilität in der Region zu gewährleisten. Kritiker hingegen befürchten, dass diese Waffenlieferungen die Gewalt in den Konfliktzonen nur verstärken werden.
Quellen: ZEIT Online, Al Jazeera English