Jibril Rajoub, der Generalsekretär des Zentralkomitees der Fatah-Partei, hat in einem Interview mit Al-Ghad TV seine Zweifel geäußert, ob die für den 28. November angesetzten palästinensischen Wahlen tatsächlich stattfinden werden. Rajoub erklärte, dass es an den notwendigen politischen Vereinbarungen und dem erforderlichen Konsens fehle, um die Wahl ordnungsgemäß durchzuführen.
Er kritisierte die Verschiebung der Wahlen im Jahr 2021 und nannte diese einen strategischen Fehler. Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die politische Situation im Westjordanland angespannt bleibt und die Bevölkerung unter den anhaltenden Konflikten und der Unsicherheit leidet.
Die Fragen nach der Legitimität der Führung und der politischen Repräsentation sind drängend, insbesondere in Anbetracht der anhaltenden Spannungen zwischen verschiedenen palästinensischen Gruppen sowie der Auswirkungen der israelischen Besatzung auf das tägliche Leben der Palästinenser.
Quellen: Middle East Monitor, Middle East Eye