Air Canada hat Anko van der Werff zum neuen CEO ernannt, nachdem sein Vorgänger Michael Rousseau aufgrund von erheblicher Kritik an seinen Sprachkenntnissen zurücktritt. Rousseau war in die Schlagzeilen geraten, als er nach einem tragischen Flugzeugunglück im März 2026 eine weitgehend englischsprachige Kondolenzbotschaft veröffentlichte, was viele Kanadier als unzureichend für eine zweisprachige Nation empfanden.
Die Entscheidung für van der Werff, der fließend Französisch spricht, wird als strategisch wichtig angesehen, um die Bilingualität des Unternehmens zu stärken und das Vertrauen der französischsprachigen Kunden zu gewinnen. Er bringt umfangreiche Erfahrung aus der Luftfahrtbranche mit, darunter Führungspositionen in verschiedenen internationalen Fluggesellschaften.
Die Ernennung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für Air Canada, das sich in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld behaupten muss. Der neue CEO wird erwartet, die Unternehmenskultur zu verbessern und die Kommunikation mit der Kundschaft zu optimieren.
Quellen: New York Times, BBC News