Der demokratische Senator Mark Kelly hat die Rolle von Jared Kushner und Sondergesandtem Steve Witkoff in den Iran-Friedensgesprächen scharf kritisiert. „Man kann nicht zwei Immobilienentwickler schicken, um Frieden auszuhandeln“, erklärte Kelly in einer Stellungnahme.
Kushner, Schwiegersohn von Präsident Trump, und Witkoff sitzen derzeit mit iranischen Vertretern zu trilateralen Gesprächen in Islamabad zusammen. Kritiker bemängeln seit langem, dass wichtige diplomatische Posten unter Trump oft an persönliche Vertraute ohne entsprechende Fachkenntnisse vergeben werden.
Die Kontroverse überschattet die ohnehin schon schwierigen Verhandlungen mit dem Iran. Beobachter befürchten, dass die Personalentscheidungen die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Verhandlungsposition untergraben könnten.
Quellen: The Hill