In diesem Jahr erleben die USA eine bemerkenswert ruhige Atlantik-Hurrikansaison, die auf die starken Auswirkungen von El Niño zurückgeführt wird. Diese Wetterphänomene stören die Bedingungen, die normalerweise zur Bildung von tropischen Stürmen führen.
Experten stellen fest, dass die saisonalen Vorhersagen auf eine deutlich verminderte Anzahl von Hurrikanen hindeuten. Während in den vergangenen Jahren häufig mehrere schwere Stürme auftraten, ist in dieser Saison nur eine Handvoll kleinerer Stürme aufgetreten. Die meteorologischen Modelle zeigen, dass die Auswirkungen von El Niño die atmosphärischen Bedingungen so weit verändert haben, dass die Stabilität im Atlantik erhöht ist.
Die ruhige Saison könnte sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. Einerseits sind weniger Stürme für die Küstenregionen von Vorteil, da weniger Gefahr von Zerstörung und Evakuierungen besteht. Andererseits könnte diese Ruhephase auch dazu führen, dass sich die Bevölkerung und die Infrastruktur weniger auf mögliche Stürme vorbereiten.
Die meteorologischen Fachleute werden die Situation weiterhin genau überwachen, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit über mögliche Veränderungen in den Wetterbedingungen informiert bleibt.
Quellen: 6ABC Philadelphia, ABC7 New York