Familie fordert Gerechtigkeit nach Tod eines Mannes aus El Salvador im ICE-Zentrum

Die Familie von Carlos Lopez-Cornejo, einem 39-jährigen Mann aus El Salvador, der im Delaney Hall ICE-Zentrum in Newark, New Jersey, starb, hat Gerechtigkeit gefordert. Lopez-Cornejo hatte seiner Mutter am Freitag mitgeteilt, dass er nicht die erforderliche Medikation für Diabetes, Bluthochdruck und Anfälle erhielt. Diese Aussage wirft ernsthafte Fragen zur medizinischen Versorgung von Migranten in US-Einrichtungen auf.

In den letzten zwei Wochen gab es Berichten zufolge zwei Todesfälle im Delaney Hall ICE-Zentrum. Der US-Abgeordnete Rob Menendez (D-N.J.) äußerte sich besorgt über die Vorfälle und forderte eine umfassende Untersuchung. Die Familie von Lopez-Cornejo argumentiert, dass sein Tod vermeidbar gewesen wäre, wenn er die notwendige medizinische Behandlung erhalten hätte.

Die Vorwürfe über mangelhafte medizinische Versorgung in ICE-Zentren sind nicht neu und haben in der Vergangenheit immer wieder zu Protesten und Forderungen nach Reformen geführt. Anwälte für Einwanderungsfragen und Menschenrechtsorganisationen fordern nun eine Überprüfung der Bedingungen in diesen Einrichtungen, um sicherzustellen, dass alle Insassen angemessen behandelt werden.

Quellen: ABC7 New York, PennLive