Ein kanadisches Berufungsgericht hat Brandon Klayme, der 18 Monate im Gefängnis verbracht hatte, von den Vorwürfen im Zusammenhang mit Kinderpornografie freigesprochen. Die Verurteilung beruhte auf einem Versehen mit seinem Kik-Benutzernamen, der sich nur durch einen Unterstrich von einem anderen, an den Vorwürfen beteiligten Account unterschied.
Der Fall wirft erhebliche Fragen zur Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Beweismitteln auf, die bei der Strafverfolgung verwendet werden. Klayme war fälschlicherweise beschuldigt worden, in eine Reihe von Kinderpornografie-Fällen verwickelt zu sein, wobei seine Verteidigung auf die Verwirrung um die Benutzernamen hinwies.
Der Fall hat nicht nur für Klayme, sondern auch für die kanadische Justizsystem weitreichende Implikationen, insbesondere in Bezug auf die Verwendung digitaler Beweise in Gerichtsverfahren.
Quellen: New York Times