Gericht lehnt Separationspetition für Alberta ab

Ein Gericht in Alberta hat am Dienstag entschieden, dass die Petition einer Gruppe von Separatisten, die ein Referendum über die Unabhängigkeit der ölreichen Provinz Alberta von Kanada fordern, nicht zulässig ist. Der Richter folgte damit einem Antrag einer indigenen Gruppe, die argumentierte, dass die Petition gegen die Interessen der Ureinwohner verstößt.

Die Separatisten hatten behauptet, genügend Unterschriften gesammelt zu haben, um eine Abstimmung zu erzwingen. Doch das Gericht stellte fest, dass die rechtlichen Grundlagen für eine solche Abstimmung nicht gegeben seien. Dies könnte die separatistischen Bestrebungen in Alberta erheblich schwächen, die in den letzten Jahren durch wachsende Unzufriedenheit mit der kanadischen Bundesregierung an Fahrt gewonnen hatten.

Die Entscheidung wird als wichtiger Sieg für die indigenen Gemeinschaften in der Region gewertet. Sie zeigt, dass die rechtlichen und politischen Herausforderungen für eine Abspaltung von Kanada nach wie vor groß sind.

Quellen: New York Times, BBC News