Greenpeace verliert rechtlichen Streit gegen Energy Transfer

Ein Gericht in North Dakota hat entschieden, dass die Umweltorganisation Greenpeace International nicht in der Lage sein sollte, eine Klage gegen das Energieunternehmen Energy Transfer in Europa zu verfolgen. Das Urteil ist bemerkenswert, da es die rechtlichen Möglichkeiten von Umweltorganisationen in den USA einschränken könnte, insbesondere wenn es um internationale Klagen geht.

Greenpeace hatte vor, das Unternehmen wegen seiner Rolle im Bau der Dakota Access Pipeline zu verklagen, die in der Vergangenheit zu erheblichen Protesten geführt hatte. Das Gericht entschied jedoch, dass die Klage in den USA und nicht im Ausland verhandelt werden sollte, was die Durchsetzung von Umweltschutzmaßnahmen erschwert.

Umweltaktivisten äußerten Bedenken, dass diese Entscheidung eine abschreckende Wirkung auf zukünftige Klagen haben könnte und die Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels untergräbt. Greenpeace hat angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen und weiterhin für die Umwelt zu kämpfen.

Quellen: New York Times