In der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince eskaliert die Gewalt zwischen rivalisierenden Gangs. Seit dem 9. Mai sind mindestens 78 Menschen bei diesen gewalttätigen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen. Diese Entwicklung ist Teil eines besorgniserregenden Trends, der in den letzten zwei Jahren zu einem Anstieg der Ganggewalt in Haiti geführt hat.
Die Vororte von Port-au-Prince sind besonders betroffen, wobei die Kämpfe um die Kontrolle von Gebieten und Ressourcen zunehmen. Die Regierung hat Schwierigkeiten, die Sicherheitslage zu stabilisieren, was die Bevölkerung in eine verzweifelte Lage bringt. Viele Menschen sind gezwungen, in ihren Häusern zu bleiben, während die Gewalt um sie herum wütet.
Internationale Organisationen und Menschenrechtsgruppen haben die haitianische Regierung aufgefordert, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und die Gewalt zu stoppen. Die Situation in Haiti bleibt angespannt, und die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung ist gering.
Quellen: France 24 – World, France 24 – Americas