Die kanadische Regierung hat am 27. Mai 2026 strenge Maßnahmen zur Bekämpfung von Ebola bekannt gegeben. Reisende aus den am stärksten betroffenen Ländern wie dem Kongo, Südsudan und Uganda sind nun verpflichtet, sich für einen Zeitraum von 21 Tagen selbst zu isolieren, um eine mögliche Ausbreitung des Virus auf kanadischem Boden zu verhindern.
Diese Entscheidung folgt auf die Besorgnis über die steigenden Ebola-Fälle in diesen Regionen und soll sicherstellen, dass Kanada gut vorbereitet ist, um die Gesundheit seiner Bürger zu schützen. Die Einwanderungsbehörden haben außerdem entschieden, vorübergehend keine Entscheidungen über Anträge von Personen aus diesen Ländern zu treffen, was bedeutet, dass die Bearbeitung dieser Anträge bis auf Weiteres ausgesetzt wird.
Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Ansatzes, um die öffentliche Gesundheit in Kanada zu gewährleisten und die Bevölkerung über die Risiken von Ebola aufzuklären. Die Gesundheitsbehörden rufen zudem dazu auf, wachsam zu bleiben und sich bei möglichen Symptomen umgehend in ärztliche Behandlung zu begeben.
Quellen: The Independent