Kuba leidet unter Lebensmittelknappheit durch US-Blockade

Die kubanische Bevölkerung sieht sich aufgrund der anhaltenden US-Ölblockade mit einer akuten Lebensmittelknappheit konfrontiert. Die Situation hat sich so verschärft, dass selbst Grundnahrungsmittel wie Reis für viele Menschen in Kuba zu einem Luxusgut geworden sind. Yordana Hernández, eine Kubanerin aus Havanna, beschreibt, dass sie täglich improvisieren muss, um sich und ihre Familie zu ernähren. Die Regale in den Geschäften sind leer, und das Kochen ist ohne Gas kaum möglich, da auch hier Engpässe herrschen.

Die Blockade, die unter der Trump-Administration verschärft wurde, hat nicht nur Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Öl, sondern auch auf die gesamte Wirtschaft. Die kubanische Regierung versucht vergeblich, die Situation zu verbessern, doch die Herausforderungen bleiben bestehen. Die Menschen müssen oft auf alternative Kochmethoden wie Holzkohle und Feuerholz zurückgreifen, was nicht nur umständlich, sondern auch gefährlich ist.

Die Energiekrise in Kuba hat dazu geführt, dass viele Haushalte nicht nur unter Lebensmittelknappheit, sondern auch unter häufigen Stromausfällen leiden. Diese Misere wird von vielen Kubanern als direkte Folge der US-Politik wahrgenommen, die das Leben auf der Insel erheblich erschwert.

Quellen: Spiegel Online, New York Times