Die Karibikinsel Kuba kämpft weiterhin mit wiederkehrenden Stromausfällen, die das tägliche Leben der Menschen stark beeinträchtigen. Obwohl die Stromversorgung in einigen Bereichen wiederhergestellt wurde, sind diese Ausfälle nach wie vor ein häufiges Problem und belasten die kubanische Wirtschaft erheblich.
Kuba produziert lediglich 40 Prozent des benötigten Treibstoffs, was die Situation verschärft. Die Abhängigkeit von ausländischen Öl-Lieferungen ist enorm, und die US-amerikanischen Sanktionen erschweren den Erhalt dieser Lieferungen. Eine wichtige Lieferung von 730.000 Barrel Öl aus Russland, die Ende März eintraf, war bereits Ende April erschöpft.
Die wiederkehrenden Stromausfälle führen nicht nur zu Unannehmlichkeiten im Alltag, sondern beeinträchtigen auch die Wirtschaft des Landes, die ohnehin schon unter den Folgen der COVID-19-Pandemie leidet. Die Menschen in Kuba sind zunehmend frustriert über die anhaltenden Probleme mit der Stromversorgung, die nicht nur das tägliche Leben stören, sondern auch die wirtschaftliche Erholung behindern.
Quellen: France 24, The Independent