Mann aus El Salvador stirbt in US-Abschiebezentrum

Ein Mann aus El Salvador ist in der umstrittenen ICE-Einrichtung Delaney Hall in den USA gestorben. Dies ist der 23. Todesfall, der in einem Gewahrsam der US-Migrationsbehörde (ICE) registriert wurde. Die Todesursache wurde noch nicht bekannt gegeben, jedoch sind die Bedingungen in dieser Einrichtung seit geraumer Zeit Gegenstand von Kritik und Besorgnis.

Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten haben wiederholt auf die schlechten Lebensbedingungen in den Abschiebezentren hingewiesen. Berichte über unzureichende medizinische Versorgung und mangelhafte Hygiene werfen Fragen zur Verantwortung der US-Regierung auf. Viele der Insassen kommen aus zentralamerikanischen Ländern wie El Salvador, wo Gewalt und Armut sie zur Flucht zwingen.

Die US-Regierung sieht sich aufgrund dieser Vorfälle zunehmendem Druck aus der Öffentlichkeit und von Menschenrechtsgruppen ausgesetzt, die eine Reform des Abschiebesystems fordern. Der Fall des verstorbenen Mannes könnte die Debatte über die Behandlung von Migranten und Asylsuchenden in den USA weiter anheizen.

Quellen: Spiegel Online