Megyn Kelly sorgt für Empörung mit rassistischem Kommentar über haitianische Einwanderer

Die Kontroversen um das Flüchtlingsschutzprogramm TPS (Temporary Protected Status) haben durch die jüngsten Äußerungen von Megyn Kelly an Intensität gewonnen. Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, die es der Trump-Administration erlaubt, den Schutzstatus für haitianische und syrische Einwanderer zu beenden, äußerte Kelly während einer Sendung, dass diese ’nach Haiti zurückkehren‘ sollten. Ihre Rhetorik wurde als extrem verletzend empfunden und hat breite Kritik ausgelöst.

In Chicago leben viele haitianische und syrische Einwanderer, die unter diesem Schutzstatus rechtlich abgesichert sind. Die Aussicht auf eine mögliche Rückkehr in ihre Heimatländer hat sowohl bei den Betroffenen als auch bei den lokalen Gemeinschaften Besorgnis ausgelöst. Viele dieser Einwanderer haben sich in den USA ein neues Leben aufgebaut, arbeiten in verschiedenen Branchen und tragen zur Wirtschaft bei.

Die Reaktionen auf Kellys Kommentare sind überwiegend negativ, wobei viele sie als Ausdruck von Rassismus und Intoleranz werten. Experten und Community-Vertreter in Chicago betonen die Wichtigkeit des TPS und fordern eine Neubewertung der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, um die Sicherheit und das Wohlergehen dieser Einwanderer zu gewährleisten.

Quellen: The Hill, The Independent, ABC7 Chicago