Kuba leidet seit einiger Zeit unter einem erheblichen Treibstoffmangel, der durch ausbleibende Öllieferungen aus Venezuela und Mexiko verschärft wurde. In Reaktion auf diese Krise plant die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum, über private Firmen Öl nach Kuba zu liefern.
Die Entscheidung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die kubanische Regierung Schwierigkeiten hat, die Energieversorgung aufrechtzuerhalten, was sich negativ auf die Wirtschaft und den Alltag der Bevölkerung auswirkt. Die Situation wird durch die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter verschärft.
Mit dieser Maßnahme hofft Mexiko, Kuba in einer schwierigen Phase zu unterstützen und gleichzeitig die bilateralen Beziehungen zu stärken. Die genauen Details der Öllieferungen, wie das Volumen und die Lieferbedingungen, sind jedoch noch nicht bekannt.
Die Initiative könnte nicht nur dazu beitragen, die Energieknappheit in Kuba zu mildern, sondern auch das Vertrauen zwischen den beiden Ländern festigen, das in den letzten Jahren durch geopolitische Spannungen belastet war.
Quellen: ZEIT Online