Die mexikanische Regierung hat entschieden, die geplanten Änderungen am Schulkalender abzubrechen, die eine Verkürzung des Schuljahres aufgrund der hohen Temperaturen und der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vorsahen. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Schüler früher in die Sommerferien starten, um die Hitzewelle während des Turniers zu vermeiden.
Nach massiver Kritik aus der Bevölkerung und von Bildungsexperten wurde jedoch beschlossen, den Schulkalender unverändert zu lassen. Dies bedeutet, dass das Schuljahr wie ursprünglich geplant am 15. Juli endet und am 31. August wieder beginnt. Die Entscheidung wurde von der Bildungsministerin bekannt gegeben, die betonte, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schüler an erster Stelle stehen.
Die Pläne stießen auf Widerstand, da viele Eltern und Lehrer Bedenken äußerten, dass ein verkürztes Schuljahr negative Auswirkungen auf die Bildung der Kinder haben könnte. Zudem wurde angemerkt, dass die Temperaturen während der WM zwar hoch seien, jedoch auch andere Maßnahmen zur Hitzebewältigung in Schulen umgesetzt werden können.
Quellen: Al Jazeera English, FAZ Online