Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat ihre Kritik an der Einwanderungspolitik der USA deutlich verschärft. In einer Stellungnahme vom Dienstag bezeichnete sie die Festnahmen mexikanischer Staatsbürger durch die US-Einwanderungsbehörde ICE als ungerecht. „Es gibt viele Mexikaner, deren einziges Vergehen darin besteht, keine Papiere zu haben“, so Sheinbaum.
Die progressive Präsidentin Mexikos geht damit auf Konfrontationskurs zur US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Sie kritisierte insbesondere die hohe Zahl mexikanischer Staatsbürger, die in US-Gewahrsam gestorben sind. Gleichzeitig versucht Sheinbaum, eine diplomatische Balance zu wahren, um die Beziehungen zwischen den Nachbarländern nicht weiter zu belasten.
Die mexikanische Regierung hatte bereits in der Vergangenheit gegen die Einwanderungspolitik der USA protestiert. Mit ihrer jüngsten Aussage verschärft Sheinbaum jedoch den Ton erheblich. Es bleibt abzuwarten, wie die US-Regierung auf die Kritik aus Mexiko reagieren wird.
Quellen: LocalNews8, MyNorthwest